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Wir fahren übers Maiwochenende nach Süd-West-Pommern, auf den Pferdehof Podkowa nahe Moryn.

Ich entdecke bald den für polnische Reiterhöfe offenbar obligatorischen Ursus-Trecker.

Neben einem kleinen Wohnhaus und einigen Nebengebäuden gibt es einen riesigen Stall – Backstein über aus Granit-Findlingen gemauertem Sockel, viel Dach mit Gauben und Reitern, mit Wellfaserbetonplatten gedeckt.

Darin gut gelaunte Pferde und eine wohlorganisierte Sattelkammer.

Zur Mainacht machten wir Feuer unter sternenreichem Riesenhimmel.

Bydgoszcz BM-5274

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Am Westhafenkanal liegen heute, neben den üblichen Lastkähnen, 2 polnische Binnenschiffe. Ich zeichne vom Heck des mit ‚Bydgoszcz‘ beschrifteten Schiffes (ich weiß immer nicht, ob das nun der Schiffsname, oder die Herkunftsstadt, oder Beides ist – Bydgoszsc (dt. Bromberg) lieg an der Weichsel und dem Bromberger Kanal und ist von Berlin auf dem Wasserweg erreichbar (Quelle Wikipedia…)).

Ich habe gerade angefangen, da kommen die polnischen Schiffer angelaufen, einer beguckt mein Gemale, er ist nett, ich meine, dass es noch nicht fertig ist und er sagt etwas auf polnisch – dass er jetzt auch nicht gleich wegfahre, deute ich mal.

Er verschwindet im Schiff, ich sehe noch ein paar Arme aus eine Luke kommen, die Parabolschüssel richten.

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anderthalb Tage Bozen im April

*Frühstück nach Ankunft *und am nächsten Tag zu Mittag Bierspeckknödel.

*Den Trödelmarkt am Siegesplatz auf der östlichen Talfer-Seite entdecke ich erst, als er schon abgebaut wird.

In der Krypta des nahen Siegesdenkmals besuche ich die Dokumentation BZ ’18-’45- ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen – vielschichtig und informativ, eine sehr gelungene Ausstellung an diesem schwierigen Ort!

*Ich trinke einen Wein in der in der faschistischen Randbebauung des Siegesplatzes gelegenem Cafe Tiffany. * Weiter der östlichen Seite der Talfer spaziere ich am Ufer aufwärts, bis ich links in den Rafensteiner Weg abbiege. In einem Weinberg steht eingezäunt dieser Turm, ich zeichne den Blick zurück auf Bozen, bevor ich zum Bushof laufe und in den Nachtbus nach Berlin steige.

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Divan 020416

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‚come together‘ im Divan (interkulturelles Stadtteilzentrum in der Nehringstrasse).

Erst Sport, dann Essen.

Hill

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Eine halben Stunde Fussweg vom Haus Ternell im Hohen Venn fließt die Hill.

Kirschblüte 190316

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Ein Kirschbaum auf dem Ziegenhof blüht früher, als die Anderen.

wir sind viele

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Am Samstag auf dem Washingtonplatz – schon im Hauptbahnhof versperren Polizisten den Weg – ein (recht durchsetzungsfähig, aber freundlich aussehender) Polizist fragt, ob wir zur Demo wollten. – „Ja“ – „Zu welcher?“ – „Die gegen … äh, nein für … die Weltoffene halt.“ – „Dann bitte da rechts lang.“ – So gelangen wir zur Kundgebung „Für ein weltoffenes und tolerantes Berlin“. Zwischen den 3 Rednern trommelt immer wieder eine Sambagruppe (ich glaube sie hieß „Furioso“ oder so). Ein schöner Kontrast, nicht nur zu dem dumpfen rechten Aufmarsch in unserem Rücken, sondern auch zur Außentemperatur.

Auf der anderen Ecke des Platzes ist der Aufmarsch der Rechten. Über den Dächer der Polizeiwagen sieht man nur eine paar Fahnen, die Sicht wird meist von den „wir sind viele – Berlin gegen Nazis“ – Plakaten verdeckt.

 

Backstube

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Um kurz nach 4 schließt G. die Backstube von Bernhardts Bäckerei in der Knobelsdorffstrasse auf. *Er arbeitet schnell, die Brote müssen in den Ofen. *Bernhardt kommt später dazu, beide machen vieles zugleich, *trotz Eile wird Schülerpraktikantin A eingewiesen und hilft mit. Um halb7 schließt L den Laden auf, *in der Backstube wird noch den Vormittag weiter gebacken.

4 am G. unlocks the bakehouse ofBernhardts Bäckerei in Knobelsdorffstrasse, Berlin-Charlottenburg. *He works quickly, the bread must go in the oven. *Bernhardt joins, both do multiple things at the same time. Despite of the hurry, *the student apprentice A. gets instructed and assists. At 06:30 L. opens the shop. *Baking continous till noon.

Wilhelm Hoeck

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_ in der Wilmersdorfer Strasse. In der gastraumseits mit einem Bilderrahmen verdeckten Vitrine ist eine Art Urne, deren Glaskorpus mit (vermutlich historischen) Schnapsfläschchen gefüllt ist. Es gibt Urquell vom Faß. Die Musik ist leise, die Gäste laut, ein Gitarrensänger spielt zwischendrin mal 2 Lieder und sammelt dann Münzen in seiner Mütze. Gegen 12 sind alle weg, die Stühle und Hocker stehen umgekehrt auf Tischen und Tresen, während ich auf einen zusätzlichen Wink der sehr freundlichen Schankdame hin schnell mein Bier austrinke.

BIP

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Peppe Bottiglieri (Bass), Davide Incorvaia (Piano) und Gioele Pagliaccia (Percussion). Sehr schönes und intensives Konzert im dicht gefüllten Tiramisu Literatur Cafe.